Gebratener Rosenkohl mit Belugalinsen und Sesamdressing

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Gebratener Rosenkohl mit Belugalinsen und Sesamdressing

Ich schwöre: gebratener Rosenkohl lockt auch dem Miniaturkohlkopf abgeneigte Zeitgenossen hinter dem winterlichen Ofen hervor. Als Kind gab es für mich nichts entsetzlicheres als eben jenes Wintergemüse. Da half auch der blumige Name nichts. Meist wird Rosenkohl wenig hingebungsvoll, aber dafür um so länger in Salzwasser zu Tode gekocht, um dann als Beilage zu Bratenstücken gereicht zu werden. Im Mund verhält er sich dann wie Wellpappe die auch nach verzweifelt enthusiasmierten Kauversuchen im Mund nicht weniger wird. Für Kinder das gemüsegewordene Grauen. Aber es geht auch anders: Anmerkung des Schmähschreibers: Natürlich kann dem Kleinkohl seine Würde auch auf klassische Weise zurückgegeben werden. Möglichst frisch gekauft nach dem ersten Frost, gut geputzt, am Strunk kreuzweise eingeschnitten und in temperamentvoll kochendes Salzwasser geben ist schon ein guter Anfang. Aber dann bitte nicht zu lange kochen lassen! Sieben bis zehn Minuten reichen schon aus. Eine Prise Zucker hebt das Aroma…aber dazu später mehr.
Vorbereitungszeit 20 Min.
Zubereitungszeit 30 Min.
Arbeitszeit 50 Min.
Gericht Hauptspeise
Land & Region Deutsch, Vegetarisch
Portionen 2 Portionen

Zutaten
  

  • 300 g frischen Rosenkohl gewaschen, geputzt und halbiert
  • 3 TL Tahini
  • 1 Saft von einer großen Biozitrone
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 TL bestes Kokosöl
  • Salzflakes und Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL getrocknete Cranberries
  • 6-8 Stück Kirschtomaten
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Zatar
  • 2-3 EL jungfräuliches Olivenöl
  • 100 g Belugalinsen in 400ml kochendem Wasser ca. 20 Minuten gegart und warmgestellt

Anleitungen
 

  • In einer Schüssel Tahini, Zitronensaft, Olivenöl und frisch durch die Knoblauchpresse gegebenen Knoblauch verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hälfte der Brühe zugeben und alles gründlich verrühren
  • Das Kokosöl in einer schweren Pfanne erhitzen und den vorbereiteten Rosenkohl zugeben. Für 4 Minuten braten, dabei vorsichtig wenden, ohne die Röschen zu zerstören. Cranberries und Datteln zugeben, kraftig mit Salz und Pfeffer würzen und kurz mitbraten. Die restliche Brühe zugeben und 5 weitere Minuten garen.
  • Zum Servieren den Rosenkohl und Belugalinsen auf einen angewärmten Teller geben, mit dem Tahinidressing beträufeln und mit Zatar bestreuen. Nach Belieben noch mit etwas extra Olivenöl beträufeln.

Notizen

Ein paar Tipps rund um den Rosenkohl:

Worauf du beim Rosenkohl-Kauf achten musst

Ab September und bis in den März hinein wird bei uns geerntet, je nach Witterung. Hauptsaison ist im November und Dezember. Dann entfalten sie durch den ersten Frost ihr ganzes Aroma. Väterchen Frost kurbelt die Zuckerproduktion in den Röschenkräftig an. Ohne die niedrigen Temperaturen kann Rosenkohl schon mal etwas fahl und bitter schmecken.
Grün und knackig soll er sein. Gelbe Blätter mit dunklen Flecken sind ein Zeichen von falscher und zu langer Lagerung.
Ist er frisch schließen sich die saftig grünen Blätter zu einer strammen Kugel zusammen, die bei Druck kaum nachgibt. Die Schnittfläche des Strunks soll glatt und hell sein.

Rosenkohl richtig zubereiten – ganz klassisch – das geht so:

In der Kürze liegt die Würze. Das gilt auch für den Rosenkohl. gart man ihn zu lange, verliert er an Geschmack, Nährstoffen, wird weich und verliert auch sonst jegliche Intergrität. Will man Rosenkohl klassisch gekocht servieren, ab in einen Topf, kochendes Salzwasser + 1 Prise Zucker mit ihm. Bereits nach acht Minuten ist er bissfest gegart und kann aus dem Wasser genommen werden. Die Garzeit hängt von der Größe ab – nach 7 Minuten einfach mal ein Rosenköhlchen probieren. Besonders gern hat er es, in etwas Butter geschwenkt zu werden. Ein kleines bischen fein gewürfelter Speck und Muskatnus ist ebenfalls sehr wilkommen.

Wie lagert Rosenkohl richtig?

Wie anderes Gemüse auch, hält sich Rosenkohl am liebsten in kühler Umgebung auf. Das Gemüsefach deines Kühlschranks ist goldrichtig. Mit Tomaten und Äpfeln verträgt er sich nicht so gut. Sie strömen Ethylen aus, was den Kohl schnell welken lässt. Nach drei Tagen sollte er trotzdem auch bei schönster Einlagerung verbraucht werden.

So frierst du Rosenkohl richtig ein

Wenn Du stolzer Besitzer eines Gemüsegartens bist oder durch Zufall mehr Rosenkohl in der Küche hast als Du essen kannst (oder willst), kannst du ihn dir prima für später einfrieren. Dafür wird er für 5 Minuten in Salzwasser gelocht und in Frischhaltedosen oder Gefrierbeuteln in den Froster gegeben. Jetzt hast Du sechs Monate Zeit, Deinen Rosenkohl zu genießen. Achting: Tiefgekühlter Rosenkohl ist nach dem Auftauen nicht mehr so knackig und fest und wird bei weiterem Garen sehr schnell weich. Für Aufläufe, Suppen und Pürees ist er aber bestens geeignet.

Rosenkohl als Suppe

Klingt ungewöhnlich, ist aber köstlich. Dafür den geputzten und halbierten Rosenkohl 2 – 3 Minuten mit einer gehacketen Zwiebel und einer Knoblauchzehe anschwitzen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und 10 Minuten kochen. Nach dem garen pürieren und mit etwas Sahne verfeinern. Fertig! Schmeckt toll mit Laugenbrezelcroutons oder gerösteten Chorizowürfeln. Lass Deiner Phantasie freien Lauf….

Give Rosenkohl a chance!

An die, die immer noch das kulinarische Näschen rümpfen – mit dem Geschmack von ausgekochten Babyfüsslingen und Wellpappe hat das Wintergemüse bei liebevoller Behandlung nichts mehr zu tun. Bitteres Aroma ist Geschichte und milde,  nussige fast süßliche Geschmacksnoten sollten die bösen Kindheitserinnerungen nachhaltig vertreiben.
Also! Give Rosenkohl a chance. Er hat es verdient! Als kleines Dankeschön schmeißt er mit Vitamin A und  C sowie jeder Menge Mineralstoffen wie Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium um sich. Und als ob das noch nicht genug wär, steckt in den kleinen Röschen Glukosinolate, eine Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe, die das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen senken sollten.
Keyword Belugalinsen, Rosenkohl

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